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PaderSprinter testet E-MobilitÀt: Erster Elektrobus feiert Premiere in Paderborn


Im Stadtgebiet Paderborn ist ab sofort testweise ein Elektrobus im Einsatz: In den kommenden, voraussichtlich 18 Monaten testen wir mit dem neuen eCitaro der Marke Mercedes-Benz, ob ein Bus mit reinem Elektroantrieb mit den Anforderungen im Paderborner Linienverkehr zurechtkommt. GeprĂŒft wird dabei unter anderem die Reichweite des Elektrobusses und welche Ă€ußeren Faktoren sie beeinflussen (z. B. das Fahrverhalten oder die verschiedenen Streckenabschnitte im Liniennetz). Im Fokus der Tests steht aber beispielsweise auch die Frage, welche Auswirkungen der Berufs- und SchĂŒlerverkehr auf den Energieverbrauch des Fahrzeuges hat, denn hier ist die alltĂ€gliche Belastung fĂŒr die Flotte besonders groß. Der PaderSprinter ist somit der erste Verkehrsbetrieb in Ostwestfalen-Lippe, der einen Gelenkbus mit reinem Elektroantrieb auf seine Praxistauglichkeit prĂŒft.

Technische Daten des Paderborner eCitaros

Der Elektrobus ist auf unterschiedlichen Linien im Stadtgebiet unterwegs und bietet Platz fĂŒr insgesamt 123 FahrgĂ€ste (42 Sitz- und 81 StehplĂ€tze). Er soll laut Hersteller unter hĂ€rtesten Einsatzbedingungen mindestens 170 Kilometer weit fahren können und wird an unserem Betriebshof geladen. Hinsichtlich der Innenausstattung orientiert sich der neue Elektrobus grĂ¶ĂŸtenteils an unseren neuesten, dieselbetriebenen Fahrzeugen: Doppelbildschirme, RollstuhlplĂ€tze, Polsterbestuhlung, Klapprampen, TĂŒren, Bezahlsysteme, etc. sind so angeordnet, dass unsere FahrgĂ€ste eine weitestgehend bekannte Umgebung vorfinden. Da ein Großteil der Batterien auf dem Dach untergebracht ist, fĂ€llt der eCitaro allerdings rund 30 Zentimeter höher aus. In Verbindung mit seinem modifizierten Design stellt der Elektrobus so eine imposante Erscheinung dar und dĂŒrfte im Paderborner Stadtbild schnell auffallen.

Anforderungen an den Elektrobus

„Ich freue mich, dass der PaderSprinter die Praxistauglichkeit der ElektromobilĂ€t testet, um damit Erkenntnisse fĂŒr einen verstĂ€rkten Einsatz zu gewinnen. Wir stehen beim Verkehr und der MobilitĂ€t vor vielfĂ€ltigen Aufgaben und Herausforderungen, die wir mit unserem integrierten MobilitĂ€tskonzept (IMOK) angehen wollen. Dort sind auch solch neueren MobiliĂ€tsformen, wie die ElektromobiliĂ€t, ein wichtiges Thema“,

so BĂŒrgermeister Michael Dreier. Peter Bronnenberg, GeschĂ€ftsfĂŒhrer PaderSprinter, ergĂ€nzt:

„Unsere Flotte legt im Jahr rund vier Millionen Kilometer zurĂŒck. UnabhĂ€ngig davon, mit welchem Antrieb die Busse unterwegs sind, mĂŒssen sie dabei höchste AnsprĂŒche erfĂŒllen. Vor einem Wechsel der Antriebsart und einem daraus folgenden, vollstĂ€ndigen Austausch der Fahrzeugflotte sind solche Testphasen unserer Meinung nach absolut notwendig, denn unser Fahrtangebot darf sich hierdurch auf keinen Fall verschlechtern.“

Als nÀchstes möchte der PaderSprinter einen Bus mit Wasserstoff-Antriebstechnologie testen.

Bildunterschrift: Stellen den neuen Elektrobus des PaderSprinter vor: v. l. Michael Dreier, BĂŒrgermeister der Stadt Paderborn und Peter Bronnenberg, GeschĂ€ftsfĂŒhrer PaderSprinter.

Insgesamt 11 neue Busse auf Paderborns Straßen: Modernisierung im Stadtbusverkehr geht weiter


11 fabrikneue Linienbusse vom Typ „Mercedes-Benz Citaro“ verstĂ€rken jetzt die Flotte des PaderSprinter bzw. der 100-prozentigen Tochter, der Kraftverkehrsgesellschaft Paderborn mbH. Unser umfangreiches Sicherheitspaket wird bei diesen Gelenkbussen erneut durch zwei besondere Merkmale ergĂ€nzt: Um sowohl die FahrgĂ€ste als auch das Fahrpersonal bestmöglich vor einer Infektion mit dem Corona-Virus zu schĂŒtzen, sind in den neuen Fahrzeugen antivirale Filter sowie eine Sicherheitsscheibe zwischen Fahrerarbeitsplatz und Fahrgastraum direkt mitverbaut worden.

„Unsere Linienbusse aus dem vergangenen FrĂŒhjahr haben wir erstmalig ab Werk mit diesen Hochleistungspartikelfiltern und den Trennscheiben ausstatten lassen. Da uns die Corona-Pandemie leider immer noch stark in unserem Alltag beschĂ€ftigt, waren uns diese beiden Besonderheiten auch diese Mal bei der Ausstattung ganz besonders wichtig. Auf diese Weise hoffen wir die Ansteckungsgefahr im ÖPNV weiterhin so gering wie möglich zu halten“,

erklĂ€rt Peter Bronnenberg, GeschĂ€ftsfĂŒhrer PaderSprinter.

Neue Gelenkbusse sorgen fĂŒr mehr Sicherheit und Komfort

Die neuen 18 Meter langen Gelenkbusse mit vier TĂŒren entsprechen, wie schon die Neuanschaffungen der letzten Jahre, der aktuell höchsten Euro-VI-Abgasnorm und haben somit die modernste Abgasnachbehandlung. Außerdem ergĂ€nzt der verbaute Abbiege- und Bremsassistent die Sicherheit im Busbereich.

„Neben einem aktiven Bremsassistenten sind auch diese Linienbusse wieder mit einem Sicherheitssystem ausgestattet, das beim Rechtsabbiegen einen Zusammenstoß mit FußgĂ€ngern und Radfahrern verhindern soll“,

sagt Peter Bronnenberg. BĂŒrgermeister Michael Dreier ergĂ€nzt:

„Hierdurch machen die neuen Busse auch den Straßenverkehr im Stadtgebiet ein ganzes StĂŒck weit sicherer und entlasten die Fahrerinnen und Fahrer“,

So sind hier Gelenkbusse im Einsatz, die mittels Sensoren den Bereich vor und neben dem Linienbus kontinuierlich ĂŒberwachen. Erkennt der Abbiegeassistent dann einen FußgĂ€nger, Radfahrer oder etwas anderes in der Gefahrenzone, wird unser Fahrpersonal durch ein akustisches und optisches Warnsignal auf die Gefahr einer Kollision hingewiesen.

Doch nicht nur die UmweltvertrĂ€glichkeit und Sicherheit spielen bei den Neuanschaffungen eine wichtige Rolle, auch an den Komfort in den Fahrzeugen wurde gedacht: Neben den bekannten Standards bei der Innenraumeinrichtung unserer Busse ist auch wieder eine Ambientebeleuchtung hinzugekommen. Mit dem indirekten Licht und einem weiteren LED-Lichtband in Ocker möchten wir eine echte WohlfĂŒhlatmosphĂ€re fĂŒr unsere FahrgĂ€ste schaffen. An den SeitenwĂ€nden sind zudem mehr USB-Ladesteckdosen eingelassen, die zum Aufladen von Smartphones, Tablets etc. dienen. Hinzu kommt ein kostenfreier Internetzugang fĂŒr die FahrgĂ€ste.

„Die neuen Busse helfen, um unsere Kunden mit dem gewohnten Komfort und hoher Sicherheit an ihre Ziele zu bringen“,

so Peter Bronnenberg.

Weitere Details zu unseren Bussen gibt es hier auch noch einmal im Videoformat:

Neue Fahrzeuge beim PaderSprinter

Sicherheit im Stadtverkehr: Busse des PaderSprinter sind jetzt alle mit Abbiegeassistenten ausgestattet


Als erstes Nahverkehrsunternehmen in Deutschland hat der PaderSprinter die NachrĂŒstung seiner Busflotte mit Abbiegeassistenten abgeschlossen. Somit ist unser gesamter Fuhrpark jetzt mit den lebensrettenden Sicherheitssystemen ausgerĂŒstet. Der elektronische Helfer, der beim Rechtsabbiegen einen Zusammenstoß mit FußgĂ€ngern und Radfahrern verhindern soll, ist damit in insgesamt 83 Fahrzeugen verbaut. Davon wurden 62 unserer Linienbusse nachgerĂŒstet und 21 sind Neufahrzeuge, die bereits ab Werk mit Abbiegeassistenten ausgestattet wurden.

Seit 2019 sind bei uns alle neu bestellten Fahrzeuge werksseitig mit einem Abbiegeassistenten ausgerĂŒstet. Zu diesem Zeitpunkt haben wir auch mit den NachrĂŒstungen begonnen. Eine Pflicht dazu besteht derzeit nicht, sondern erfolgt bis 2022 noch auf freiwilliger Basis. Danach gelten Abbiegeassistenten fĂŒr Busse und Lkw bei neuen Fahrzeugtypen als verpflichtend, fĂŒr alle neuen Busse und Lkw dann ab 2024.

„Wir sind mit unseren Bussen tagtĂ€glich in Paderborn unterwegs und sind uns unserer Verantwortung fĂŒr das Stadtgebiet daher stĂ€ndig bewusst. Dank der Abbiegeassistenten leisten nun alle unsere Fahrzeuge einen aktiven Beitrag zur Verkehrssicherheit der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger“,

freut sich Peter Bronnenberg, GeschĂ€ftsfĂŒhrer PaderSprinter.

Wie funktionieren die Abbiegeassistenten?

Beim PaderSprinter sind Linienbusse im Einsatz, die mittels Sensoren den Bereich vor und neben dem Bus kontinuierlich ĂŒberwachen. Erkennt der Abbiegeassistent dann einen FußgĂ€nger, Radfahrer oder etwas anderes in der Gefahrenzone, dem toten Winkel, wird unser Fahrpersonal durch ein akustisches und optisches Warnsignal auf die Gefahr einer Kollision hingewiesen. Auf diese Weise soll die Unfallgefahr fĂŒr alle Verkehrsteilnehmer deutlich reduziert werden.

In allen Bussen des PaderSprinter sind jetzt antivirale Filter verbaut


Unsere Busflotte ist bereits seit Herbst 2020 mit neuen Hochleistungspartikelfiltern im Stadtgebiet unterwegs. Als mehrlagige Feinfilter verfĂŒgen die neuen Filtersysteme zusĂ€tzlich ĂŒber eine antivirale Funktionsschicht. Somit werden ĂŒber die Klimasysteme unserer Linienbusse bis zu 99 Prozent der Aerosole herausgefiltert.

”Seit Beginn der Corona-Pandemie beobachten wir die Entwicklung des Virus mit Fokus auf den öffentlichen Personennahverkehr sehr aufmerksam”,

sagt Peter Bronnenberg, GeschĂ€ftsfĂŒhrer PaderSprinter.

”Dementsprechend haben wir auch immer ein Auge darauf, welche wirksamen Chancen sich in unserer Branche entwickeln, um die Ansteckungsgefahr im ÖPNV weiterhin so gering wie möglich zu halten.”

Die neuen Aktivfilter von Daimler Buses sind derzeit vorrangig fĂŒr Reisebusse von Mercedes-Benz und Setra erhĂ€ltlich. Bis zum Jahresende sollen die Stadtbusse beider Marken folgen. Somit sind wir der erste deutsche Verkehrsbetrieb im Stadtbusbereich, der diese Hochleistungspartikelfilter in seinen Bussen verbaut hat.

Die antiviralen Filtersysteme ersetzen jedoch nicht die anderen Schutzmaßnahmen, die seit Beginn der Pandemie in unseren Fahrzeugen gelten. Dazu zĂ€hlen zum Beispiel die allgemein gĂŒltigen Abstands- und Hygieneregeln, die Tragepflicht eines Mund-Nasenschutzes sowie die Sicherheitsscheiben zwischen Fahrerarbeitsplatz und Fahrgastraum.

”Wenn man die geltenden Corona-Regelungen in unseren Fahrzeugen beachtet und sich sorgsam verhĂ€lt, ist die Nutzung unserer Busse fĂŒr alle FahrgĂ€ste auch weiterhin sicher. Nationale und internationale Studien zeigen ebenfalls, dass der ÖPNV bisher kaum fĂŒr Infektionen verantwortlich ist”,

erklÀrt Peter Bronnenberg.

NachrĂŒstung im ÖPNV: PaderSprinter stattet Busflotte mit innovativem SCRT-System aus


In Sachen NachrĂŒstung ist der PaderSprinter weit ĂŒber die Region hinaus dafĂŒr bekannt, eine Vorreiterrolle bei der UmweltvertrĂ€glichkeit seiner Busflotte einzunehmen. Nun haben wir gemeinsam mit einem Hersteller fĂŒr Abgastechnologien einen Weg gefunden, Fahrzeuge umzurĂŒsten, die derzeit mit der Euro-V-Abgasnorm unterwegs sind. Bis vor Kurzem galt das bei Fahrzeugherstellern noch als ausgeschlossen.

„Der Einsatz umweltschonender Technologien ist beim PaderSprinter seit ĂŒber zwei Jahrzehnten eine SelbstverstĂ€ndlichkeit. Unsere schadstoffarme und umweltfreundliche Busflotte wurde schon mehrfach dafĂŒr ausgezeichnet“,

betont Peter Bronnenberg, GeschĂ€ftsfĂŒhrer PaderSprinter, nicht ohne Stolz bei der PrĂ€sentation der jĂŒngsten Testergebnisse im historischen Rathaus.

„Dass wir bei der NachrĂŒstung die derzeit höchstmöglichen Standards der Umweltschutzmaßnahmen in Punkto Abgas- und Feinstaubemissionen erfĂŒllen, versteht sich deshalb von selbst.“

Bei der Suche nach bezahlbaren und leistungsfĂ€higen NachrĂŒstlösungen fĂŒr Bestandsfahrzeuge der Euro-V-Stufe ist der PaderSprinter auf das Verfahren einer finnischen Firma zur Abgasreinigung bei Dieselmotoren gestoßen. Gemeinsam mit dem Hersteller ist ein innovatives SCRT-System, das auch im schwierigen Innenstadtverkehr Schadstoffe effizient aus den Abgasen entfernt, in ein Euro-V- bzw. EEV-Fahrzeug eingebaut worden. Als Reduktionsmittel wird in diesem System ADBlue verwendet. Um realistische Emissionsmessungen zu erreichen, sind Testfahrten auf regulĂ€ren LinienverlĂ€ufen durchgefĂŒhrt worden.

NachrĂŒstung sorgt fĂŒr sensationelle Testergebnisse

Die Ergebnisse der Testfahrten im Alltagsversuch wurden jetzt gemeinsam mit dem ausgewiesenen Nutzfahrzeugexperten Prof. Dr. Ralph PĂŒtz von der Hochschule Landshut prĂ€sentiert.

„Die bisherigen Ergebnisse sind aus unserer Sicht sensationell und unterbieten noch die Resultate, die wir im vergangenen Jahr mit dem System eines anderen Herstellers bei Ă€lteren Fahrzeugen erzielt haben. Die mit dem jetzt nachgerĂŒsteten SCRT-System erzielten Werte sind noch einmal deutlich besser als die der aktuell vorgeschriebenen Euro-VI-Systeme der Fahrzeughersteller“,

erlĂ€uterte Prof. Dr. Ralph PĂŒtz. Durch die Euro-VI-Abgasnorm werden die Grenzwerte in Bezug auf den vorherigen Euro-Standard um ein Vielfaches bis an die Nachweisgrenze gesenkt.

„Unserer Ergebnisse sind keine Laborwerte, sondern Resultate aus dem alltĂ€glichen Stadtverkehr“,

verdeutlicht Peter Bronnenberg die Tragweite der Resultate. Das Gutachten von Prof. Dr. Ralph PĂŒtz bestĂ€tigt, dass bei einem Gelenkbus mit dieser Technik der Gesamtausstoß der Stickoxide auf 0,1 g/km reduziert wird. Somit wurde hier ein absolut neuer Benchmark nach unten gesetzt.

Nach Ansicht des Paderborner Bundestagsabgeordneten Dr. Carsten Linnemann stellt die vom PaderSprinter „prĂ€sentierte NachrĂŒstung fĂŒr viele Verkehrsunternehmen eine kostengĂŒnstige und schnell umsetzbare Lösung dar“. Dies sei angesichts „klammer Kassen von StĂ€dten und Kommunen ein effizienter Weg.“ Peter Bronnenberg ergĂ€nzt:

„Auch vor diesem finanziellen Hintergrund ist eine umfangreiche Erneuerung vorhandener Dieselflotten mit Batteriebussen derzeit nicht möglich. Dennoch verfolgen auch wir die ElektromobilitĂ€t sehr aufmerksam und werden diese verstĂ€rkt einsetzen, sobald die Serienreife erreicht ist.“

Modern kombinierte Abgassysteme mit innovativer SCR-Technik zur Minimierung von Stickoxiden und einer effektiven Partikelreduktion, eine verbrauchsoptimierte Motorentechnik sowie das Fahren mit besonders umweltfreundlichen Kraftstoffen sind Beispiele fĂŒr eine gute UmweltvertrĂ€glichkeit der heimischen Busflotte. Der PaderSprinter ist und bleibt mit den aktuellen Testreihen das Paradebeispiel in Sachen Umweltschutz.

„Der PaderSprinter ist im Bereich Umweltschutz ein Vorbild fĂŒr alle deutschen Busflotten. Das Unternehmen geht moderne Wege, so dass umweltschonende Technologien schon lange eine SelbstverstĂ€ndlichkeit sind“,

teilt auch Paderborns BĂŒrgermeister Michael Dreier diese EinschĂ€tzung.