Ohne Maske im ÖPNV: PaderSprinter schließt ab Montag konsequent Fahrgäste von der Beförderung aus

 

Seit dem 27.04.2020 ist jeder Fahrgast wegen des Coronavirus dazu verpflichtet, im öffentlichen Nahverkehr eine Maske oder zumindest einen Schal oder Tuch über Mund und Nase zu tragen, um so seine Mitmenschen zu schützen. Diese Maßnahme gilt sowohl in den Fahrzeugen als auch an den Haltestellen in Paderborn. Seit Einführung der Maskenpflicht weisen sowohl der PaderSprinter als auch der Regionalbusverkehr die Fahrgäste regelmäßig über sämtliche Informationskanäle (z. B. auch mithilfe von Plakaten oder Durchsagen in den Bussen) oder in persönlichen Gesprächen auf diese wichtige Bestimmung hin.

 

„Leider beobachten wir aber trotz unserer Hinweise und den verstärkten Kontrollen in unseren Bussen immer häufiger, dass einige Fahrgäste bewusst auf eine Maske verzichten und damit diese für unser aller Gesundheit so wichtige Regelung ignorieren“, sagen Peter Bronnenberg, Geschäftsführer PaderSprinter und Udo Wiemann, Geschäftsführer Verbundgesellschaft Paderborn/Höxter mbH. Das sei nicht nur ein deutliches Zeichen an mangelnder Eigenverantwortung und fehlendem Respekt gegenüber der Gesellschaft, sondern verärgere auch zunehmend die Fahrgäste, die sich vorbildlich an das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasenschutzes halten. „Hier geht es sogar schon soweit, dass Fahrgäste, die sich an die Maskenpflicht halten, nicht mehr mit dem Bus fahren wollen, weil die Ignoranz anderer ihre Gesundheit gefährdet“, gibt Peter Bronnenberg weiter an. Deshalb wird der PaderSprinter ab Montag, 20.07.2020 konsequent von seinem Hausrecht Gebrauch machen und alle Personen, die sich bei einer Kontrolle offenkundig der Tragepflicht widersetzen, von der Beförderung ausschließen und an der nächsten Haltestelle des Busses verweisen. „In dieser für uns alle beispiellosen Lage ist es einfach ganz besonders wichtig, dass wir mit unseren Fahrgästen zusammenarbeiten, um so ihre Gesundheit und die Gesundheit unseres Personals bestmöglich zu schützen. Unser Beitrag sind zum Beispiel auch die regelmäßigen Intensivreinigungen in unseren Bussen und die Desinfektion der Haltestangen, damit das Infektionsrisiko in unseren Fahrzeugen möglichst gering bleibt. Doch auch unsere Möglichkeiten sind endlich. Deshalb gilt nun die verschärfte Maskenpflicht in unseren Bussen“, erklären Peter Bronnenberg und Udo Wiemann.

 

Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen dürfen, sind von der Maskenpflicht befreit. Sofern die medizinischen Gründe nicht unmittelbar erkennbar sind (z. B. entsprechende Verletzungen im Gesichtsbereich), sind diese durch eine ärztliche Bescheinigung gegenüber dem Kontrollpersonal zu belegen. Daher empfehlen die Verkehrsbetriebe ihren Fahrgästen grundsätzlich, wenn irgendwie möglich, eine Mund- und Nasenbedeckung in den Bussen und an den Haltestellen zu tragen oder eine entsprechende ärztliche Bescheinigung bei sich zu führen.