Wie bestimmt der PaderSprinter den Alltag der Paderborner? Dieser Frage ging Julian Koch unter dem Titel „Takt der Stadt“ im Rahmen eines Uni-Projekts nach. Der 23-jährige Medienwissenschaftsstudent sprach in unseren PaderSprinter Bussen mit Schülern, Studenten, Verkäufern, Krankenhauspflegern und Rentnern über ihren Alltag und die Nutzung des PaderSprinter. Dabei stellte sich heraus: Viele Fahrgäste nutzen die Busse täglich, um zwischen Wohnort und Arbeit bzw. Uni oder Schule zu pendeln. Darüber hinaus kann der PaderSprinter auf viele Stammkunden setzen. So fahren einige Rentner schon seit mehreren Jahrzehnten jede Woche mit dem Bus zum Wochenmarkt. Manch einer hat sogar noch die Straßenbahn-Zeit in Paderborn miterlebt.

Auf dem Betriebshof schaute Julian Koch hinter die Kulissen: Die Mitarbeiter aus der Leitstelle erklärten ihm, was passiert, wenn ein Bus defekt ist und wie viele Fahrzeuge zu Spitzenzeiten im Einsatz sind. Außerden wurde er durch die Aufstellhallen, die Werkstatt und die Waschanlage geführt, er sprach mit Mitarbeitern aus der Verkehrsplanung über die Pünktlichkeitsquote sowie die Planung neuer Haltestellen und die Auszubildene berichtete ihm über ihren Alltag. Darüber hinaus traf Julian Koch den Busfahrer Leonid Reiswich zu einem ausführlichen Interview. Sie sprachen über seine Lieblingslinie, Abwechslung beim Busfahren und über das kurioseste Fundstück: einen Kinderwagen – aber ohne Kind.

Das Ergebnis des über 30-minütigen Radio-Features, das als Königsdisziplin im Hörfunk gilt: Die Paderborner – ganz egal ob Schüler, Student, Arbeiter – haben ganz unterschiedliche Berufe, verschiedene Fahrziele und Pläne. Doch eines verbindet sie alle: Ihr Alltag ist in vielen Fällen unmittelbar an den Fahrzeiten des PaderSprinter ausgerichtet und orientiert. Busfahren verbindet – auch oder vielleicht besonders in Paderborn.

Hier können Sie sich den vollständigen Radiobeitrag anhören: