PaderSprinter stellt Gelenkbusse für Shuttleverkehr von der ukrainischen Grenze nach Polen zur Verfügung

Um ukrainische Geflüchtete sicher von der Grenze nach Przemysl in Polen zu bringen, stellt der PaderSprinter zwei Gelenkbusse zur Verfügung. In einem Hilferuf hatte sich Przemysl auch an die Stadt Paderborn gewendet und um Unterstützung für den Transport von Geflüchteten gebeten. Zwei Gelenkbusse haben sich daher am Freitag, 11.03.2022 in Richtung Polen auf den Weg gemacht und werden dort erst einmal bis auf Weiteres zum Einsatz kommen.

„Für uns steht es außer Frage, dass wir im Rahmen unserer Möglichkeiten die Partnerstadt unterstützen. Ich bin sehr dankbar, dass sich sofort Mitarbeiter gefunden haben, die die Busse freiwillig und ohne Wenn und Aber nach Polen bringen“,

so Peter Bronnenberg, Geschäftsführer PaderSprinter. Auch Bürgermeister Michael Dreier zeigt sich von dem Engagement begeistert:

„Es ist schön zu sehen, wie in dieser Situation alle mitanpacken und wie groß die Hilfsbereitschaft ist.“

Fahnen als Zeichen der Solidarität

Normalerweise wird die Busflotte des PaderSprinter nur zum Libori-Fest in Paderborn mit Fahnen beflaggt.

„Als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine haben wir uns aber kurzerhand entschieden, die Paderborn-Flagge zusammen mit der ukrainischen Flagge an unseren Bussen anzubringen“,

erklärt Bronnenberg. Die Fahnen werden in den kommenden Tagen nach und nach auf den Bussen befestigt.

Bildunterschrift: Peter Bronnenberg (3. v. l.) gemeinsam mit den Mitarbeitern, die sich auf den Weg nach Przemysl machen (v. l.): Klaus Vullhorst, Ramon Chmielorz, Robert Zbrojewski, Mike Rommlau, Boris Beckmann und Eduard Klein.