Fünf fabrikneue Linienbusse vom Typ „Mercedes-Benz Citaro“ verstärken die Flotte des PaderSprinter. Sämtliche neuen 18 Meter langen Gelenkbusse mit vier Türen entsprechen wie schon die Neuanschaffungen der vergangenen drei Jahre der aktuell höchsten Euro-6-Abgasnorm. Durch die Beachtung weiterer Kriterien wie u. a. niedrige Geräuschpegel und umweltschonende Lacke werden die Busse mit dem Siegel für besondere Umweltverträglichkeit unterwegs sein: dem Blauen Engel. Das umfangreiche Sicherheitspaket beim PaderSprinter wird durch eine Neuheit im Busbereich ergänzt: ein ATC (Articulation Turnable Controller).

„Viele Autofahrer kennen ein elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) von ihrem PKW. Unsere neuen Busse sind mit einem Sicherheitssystem ausgestattet, das sich auf die Gelenkfunktion der Fahrzeuge konzentriert“, betont der Bereichsleiter Fahrzeug- und Betriebstechnik beim PaderSprinter, Bernhard Hengsbach. Erstmalig sind hier Gelenkbusse im Einsatz, die abhängig von der Fahrdynamik (Geschwindigkeit, Lenkwinkel, Getriebeinformationen) die Regelung der Gelenksteuerung anpassen. So wird in möglichen kritischen Fahrsituationen, z.B. bei Schneeglätte, auf die Dämpfung des Drehgelenks eingewirkt. Das kann zur völligen Versteifung des Gelenks führen. Außerdem kann das Bremssystem beeinflusst werden. Die Technik funktioniert ähnlich wie das bereits in Solobussen eingesetzte ESP.

Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Komfort gehören beim PaderSprinter zusammen

Doch auch an die Sicherheit im Bus und die Verbesserung des Komforts wurde gedacht. Die hohe Anzahl an Türen lässt einen flüssigeren gleichzeitigen Ein- und Ausstieg der Fahrgäste zu. Außerdem haben die Busse jeweils an der zweiten Türe großzügige Nutzungsflächen. Für die bessere Erkennbarkeit der Stopptasten auf den blauen Haltestangen sind die Tasten oben und unten gelb abgesetzt. Das soll vor allem sehgeschwächten Menschen helfen. Als besonderer Service für Nutzer von elektronischen Mobilgeräten sind erstmals in jeder Sitzreihe an den Seitenwänden Steckdosen zum Aufladen von Smartphones oder Tablets eingebaut.

Die Leuchten für Fern- und Abblendlicht sind mit neuester LED-Technik und mit Licht- und Regensensoren ausgestattet, wie sie bislang nur bei PKW eingesetzt werden.

Wie beim PaderSprinter längst üblich unterschreiten die neuen Mercedes-Busse dank hochmoderner Rußfiltertechnik/Stickoxidkatalysatoren und dem Einsatz von AdBlue deutlich die Euro-6-Grenzwerte und dürfen sich deshalb weiterhin mit dem blauen Umweltengel schmücken. „Die neuen Gelenkbusse sind wichtig, um unsere Kunden trotz der zunehmenden Fahrgastzahlen weiterhin mit dem gewohnten Komfort und hoher Sicherheit zu befördern“, so Peter Bronnenberg, Leiter des PaderSprinter. „Dass wir dabei die höchstmöglichen Standards der Umweltschutzmaßnahmen in Punkto Abgas- und Feinstaubemissionen erfüllen, ist für uns seit über zwei Jahrzehnten eine Selbstverständlichkeit.“ Moderne Stickoxid-Rußfilterkatalysatoren, eine verbrauchsoptimierte Motorentechnik und besonders umweltfreundliche Kraftstoffe sind Beispiele für möglichst umweltschonendes Fahren.

Die fünf Neuzugänge ergänzen den über 100 Busse zählenden Fahrzeugpark des Paderborner Nahverkehrsunternehmens, das eine der schadstoffärmsten Busflotten betreibt und immer wieder neueste Technologien und Prototypen in Paderborn testet.

Busse und Leichtathletinnen sprinten zukünftig gemeinsam

Neu am Start ist beim PaderSprinter auch die Unterstützung für die Sprinterinnen des LC Paderborn in der Trainingsgruppe um Coach Thomas Prange. Das Nahverkehrsunternehmen engagiert sich für die Sportlerinnen, um mit dazu beizutragen, dass auch zukünftig die schnellsten Damen Deutschlands im Sprintbereich sowohl in den Einzel- wie in den Staffelwettbewerben in Paderborn laufen. „Wir haben uns für die Läuferinnen entschieden, weil Dynamik, Ehrgeiz und stetige Verbesserungen bei den erfolgreichen Sportlerinnen gut zu unserem eigenen Anspruch passen“, erläutert Andrea Kirschbaum, Marketingleiterin beim PaderSprinter die Hintergründe für das Engagement.