Um Rollstuhlfahrern und Eltern mit Kinderwagen das Busfahren erheblich zu erleichtern, setzt der PaderSprinter im Linienverkehr schon seit 1993 Niederflurbusse ein. Diese lassen sich auf der Einstiegsseite absenken und bei Bedarf mit einer Rampe auf Bürgersteighöhe bringen. Die maximale Belastbarkeit dieser Rampen lag bisher aus Sicherheitsgründen bei 250 kg Gesamtgewicht von Rollstuhl und Fahrer. Nach der Ausmusterung älterer Fahrzeuge aus dem PaderSprinter-Fuhrpark konnte das zulässige Gesamtgewicht für die Zufahrtsrampen jetzt auf 300 kg erhöht werden.

Ab sofort haben auch Rollstuhlfahrer, die mit ihrem Gefährt über der bisherigen Höchstgrenze von 250 kg liegen, die Möglichkeit, sich wiegen zu lassen und die notwendige Plakette „Fit for PaderSprinter“ abzuholen. „Denn damit erhalten sie die Berechtigung, alle Linien des PaderSprinter zu nutzen. Seit 1998 vergeben wir den Aufkleber mit dem Aufdruck Fit for PaderSprinter an alle Elektrorollstuhlfahrer, die einschließlich Fahrer weniger als 250 kg auf die Waage brachten. Die Aktion wurde damals übrigens von den Schülern der Liboriusschule entwickelt. Die Aufkleber werden deutlich sichtbar an die Rollstühle angebracht, damit die Busfahrer sie mühelos erkennen können“, erläutert Bernhard Hengsbach, Leiter Fahrzeug- und Betriebstechnik beim PaderSprinter, den Hintergrund.

Der PaderSprinter hat inzwischen einen Niederflurbus-Anteil von 100%. Damit haben Rollstuhlfahrer in Paderborn gute Voraussetzungen, um mit dem öffentlichen Personennahverkehr mobil zu sein.

Alle Benutzer von Elektro-Rollstühlen, die den PaderSprinter nutzen möchten, benötigen den Aufkleber „Fit for PaderSprinter“. Termine zum Wiegen der Elektro-Rollstühle können beim Kundenbüro in der Barkhauser Straße 6 unter T 0 52 51-6 99 72 22 oder über die Zentralnummer 69 97-0 vereinbart werden.